Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesBR)

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) ist eine Rechtsform, die gerne gewählt wird, wenn es darum geht, mit Partnern ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen. Beispiele sind daher insbesondere Arbeitsgemeinschaften (häufig im Bauwesen) oder Joint Ventures (Kooperationsverträge).

Die GesbR ist die Vereinbarung Arbeitsleistung allein oder auch Vermögen zum gemeinschaftlichen Nutzen zu vereinigen.

Die Gesellschaft besitzt keine Rechtspersönlichkeit. Das bedeutet, dass die Gesellschafter selbst verpflichtet sind. Nur die Gesellschafter können klagen und geklagt werden oder Inhaber eines Rechts (z.B. Eigentumsrecht, Forderungsrecht) sein. Sie haften unbeschränkt mit dem gesamten Betriebs-und Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der GesbR.

Zur Gründung ist der Abschluss eines Gesellschaftsvertrags nötig. Dafür bestehen keine besonderen Formvorschriften, die Schriftform ist jedoch empfehlenswert.

Geschäftsführungs-und vertretungsbefugt sind alle Gesellschafter. Bei gewöhnlichen Geschäften besteht Einzelgeschäftsführungsbefugnis, den übrigen Gesellschaftern steht ein Widerspruchsrecht zu. Außergewöhnliche Geschäfte (z.B. Veräußerung oder Belastung einer Liegenschaft) müssen einstimmig beschlossen werden. Im Gesellschaftsvertrag können abweichende Regelungen getroffen werden.

Die Gesellschaft ist kein selbständiges Steuersubjekt. Für den jeweiligen Gewinnanteil sind die einzelnen Gesellschafter einkommenssteuerpflichtig.

Beispiele

Betrieb eines Minderhandelsgewerbes, land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Gelegenheitsgesellschaften, Arbeitsgemeinschaften (ArGe), Stimmrechtsbindungsverträge (Syndikatsverträge), Unterbeteiligungen, joint-ventures (Kooperationsverträge).

Was uns freut...

Wir halten viele Seminare und Informationsveranstaltungen ab. Kürzlich haben wir wieder eine sehr positive Rückmeldung dazu erhlaten, die uns viel Motivation gibt:

"Gestern, am Mittwoch dem 6.2.2019, besuchte ich den Vortrag „Das neue Testament“. Die Vortragenden waren der Notar Herr Mag. Klaus Schöffmann und Frau Dr. Bettina Piber. Nun, ich kann mir vorstellen, dass Sie interessiert sind, wie dieses Thema von den Senioren angenommen wurde.

Daher möchte ich Ihnen mitteilen: Meine Partnerin und ich waren von dem Vortrag sehr begeistert, inhaltlich und auch die Art und Weise, wie uns dieses Thema näher gebracht wurde - locker, humorvoll und trotzdem sehr informativ.

Mit freundlichen Grüßen

E.S."

Danke!


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Bevor Sie ein Testament errichten sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wen möchte ich nach meinem Tod berücksichtigen?
  • Möchte ich schon vorab Dinge weitergeben? Beispielsweise ein Haus, eine Wohnung?
  • Wie sind meine Familienverhältnisse?
  • Möchte ich einzelne Gegenstände an jemand Bestimmten weiter geben?

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Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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