Eigenkapitalersatz

Befindet sich eine Gesellschaft in der Krise, ist es eine beliebte Praxis, dass Gesellschafter ihrem Unternehmen ein Darlehen gewähren, um die Gesellschaft dadurch am Leben zu erhalten.

Nun ist dabei aber folgendes zu beachten: Das Eigenkapitalersatzgesetz (EKEG) qualifiziert Darlehen, die Gesellschafter ihrer Gesellschaft in der Krise gewähren, als eigenkapitalersetzend. Diese sind im Insolvenzverfahren anderen Forderungen gegenüber nachrangig.

Beim Eigenkapitalersatzgesetz handelt es sich nicht bloß um eine insolvenzrechtliche Vorschrift, sondern um eine grundsätzliche rechtsformübergreifende, gesellschaftsrechtliche Normierung.

Nach dem EKEG befindet sich eine Gesellschaft in der Krise, wenn sie

  • zahlungsunfähig oder
  • überschuldet ist oder wenn
  • die Eigenmittelquote der Gesellschaft weniger als acht Prozent und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als fünfzehn Jahre beträgt.

Ein solches Darlehen ist im Insolvenzverfahren den anderen Forderungen der Insolvenzgläubiger nachrangig. Das bedeutet, dass der Gesellschafter die Rückzahlung des Darlehens erst verlangen kann, wenn alle Insolvenzgläubiger quotenmäßig zur Gänze befriedigt wurden. Ist die Sanierung der Gesellschaft möglich, darf das Darlehen bis zur nachhaltigen Sanierung der Gesellschaft weder unmittelbar noch mittelbar zurückgezahlt werden darf.

Was uns freut...

Wir halten viele Seminare und Informationsveranstaltungen ab. Kürzlich haben wir wieder eine sehr positive Rückmeldung dazu erhlaten, die uns viel Motivation gibt:

"Gestern, am Mittwoch dem 6.2.2019, besuchte ich den Vortrag „Das neue Testament“. Die Vortragenden waren der Notar Herr Mag. Klaus Schöffmann und Frau Dr. Bettina Piber. Nun, ich kann mir vorstellen, dass Sie interessiert sind, wie dieses Thema von den Senioren angenommen wurde.

Daher möchte ich Ihnen mitteilen: Meine Partnerin und ich waren von dem Vortrag sehr begeistert, inhaltlich und auch die Art und Weise, wie uns dieses Thema näher gebracht wurde - locker, humorvoll und trotzdem sehr informativ.

Mit freundlichen Grüßen

E.S."

Danke!


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Bevor Sie ein Testament errichten sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wen möchte ich nach meinem Tod berücksichtigen?
  • Möchte ich schon vorab Dinge weitergeben? Beispielsweise ein Haus, eine Wohnung?
  • Wie sind meine Familienverhältnisse?
  • Möchte ich einzelne Gegenstände an jemand Bestimmten weiter geben?

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Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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