Die beachtliche Patientenverfügung

Die beachtliche Patientenverfügung lässt dem behandelnden Arzt mehr Spielraum. Sie geben dem Arzt eine Orientierung für sein Handeln vor, überlassen die endgültige Entscheidung aber Ihren Angehörigen und ihm. Er muss sich also nicht unbedingt daran halten.

Es handelt sich dabei z.B. um eine Erklärung, dass im Fall einer an sich zum Tod führenden Erkrankung, Verletzung oder Bewusstlosigkeit auf künstliche lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet wird und alle Möglichkeiten der Schmerzlinderung genutzt werden sollen. Der Arzt muss sich vor einer Behandlung überlegen, welche Behandlung der Patient wünscht, das heißt den konkreten Patientenwillen ermitteln.

Wollen Sie eine beachtliche Patientenverfügung errichten, so ist es jedenfalls sinnvoll, dies mit einem Arzt zu besprechen, um klar beschreiben zu können, warum eine bestimmte medizinische Maßnahme abgelehnt wird. Es bestehen aber für die Errichtung keine besonderen Formvorschriften.

Es ist sinnvoll, nicht nur die abgelehnten Behandlungen aufzuzählen, sondern auch Ihre zugrundeliegende Lebenseinstellung zu beschreiben. Nur so geben Sie dem Arzt eine gute Leitlinie mit, an der er sich bei der konkreten Behandlung orientieren kann.

Validation - respektvoller Umgang

Anstatt mit alten, verwirrten Menschen zu schimpfen oder ihnen rational zu erklären, warum sie ihre Handtasche nicht mit aufs WC zu nehmen brauchen, wird bei der Validation anerkannt, dass die Handtasche einen wichtigen Teil der Identität darstellt, der nicht einfach "aufgegeben" werden kann.

Lesen Sie unter http://www.gesund.at/f/validation mehr dazu.

(externer Verweis)

kurz und bündig

Die Anordnung der Einstellung des Pflegeregersses bedeutet, dass offene Kosten der Heimpflege vom Sozialhilfeträger nicht mehr eingefordert werden können.

Konsequenzen:

- Laufende Verfahren sind einzustellen.
- Pfandrechte können gelöscht werden.
- Im Verlassenschaftsverfahren sind Forderungsanmeldungen nicht zu berücksichtigen.

Für nähere Auskünfte fragen sie ihren Notar!